Die sensomotorische Sporteinlage.

Sensomotorik

Was bedeutet Sensomotorik?

Die Sensomotorik beschreibt das Zusammenspiel zwischen Reizaufnahme (Sensorik) und Reizantwort in Form von Bewegung (Motorik). Überall in unserem Körper befinden sich Rezeptoren, die auf Reize wie Berührung, Druck, Temperatur, Schmerz usw. reagieren.

Die Reize werden durch Nerven in das zentrale Nervensystem geleitet und zur Verarbeitung in die entsprechenden Areale delegiert. Die Folge ist eine "Reizantwort", in der z.B. Muskelspannung verändert wird. Bei den sensomotorischen oder auch propriozeptiv genannten Einlagen geht es vor allem darum, gezielt die Reizaufnahme in den Propriozeptoren, den Rezeptoren unserer Muskeln, Sehnen und Gelenke zu verändern und eine gewünschte Muskelreaktion als Reizantwort zu provozieren. In der Folge verändern sich die Stellungen der Gelenke und damit auch die Statik.

Durch den Ausgleich muskulärer Dysbalancen wird den Ursachen von Beschwerden z.B. am Knie und an der Achillessehne entgegengewirkt. Es entsteht zudem ein Trainingseffekt für die Muskulatur, der dazu führt, dass Fußfehlstellungen wie ein Knickfuß, Senkfuß, Hohlfuß oder Plattfuß korrigiert werden.

Das Wirkungsprinzip ist wissenschaftlich nachgewiesen. In der international anerkannten Studie (Cross-over-Studie, doppelblind, randomisiert) von Dr. Oliver Ludwig (Universität des Saarlandes, Sportwissenschaftliches Institut) wurde der Einfluss einer sensomotorische Einlage auf die Aktivität des langen Wadenbeinmuskels (Musculus peroneus longus) in der Standphase nachgewiesen. Dabei kamen ausschließlich sensomotorischen Einlagen der Firma Springer in einem einheitlichen Neutralschuhtyp zum Einsatz, dem adidas SAMBA Hallenfußballschuh, um einen möglichen Einfluss eines individuellen Schuhs auszuschließen.

Hier geht´s zur Studie…